Die meisten meiner Freunde von außerhalb kennen Wilsberg nicht. Und ich frage mich, ob es obligatorisch ist, dass man mit ihm vertraut ist, sobald man hier lebt. Das Grummelige des Fernseh- und Romandetektivs schätze ich auf jeden Fall.
Kurzgeschichten, Fabeln uvm.
Dieser Text sollte eigentlich ein Gedicht werden. Das geht nun nicht mehr. Dieser Text ist kein Gedicht.
„Wer seid ihr denn?“, fragte er und blickte immerzu von links nach rechts, konnte sie aber nicht richtig sehen.
„Wir“, setzte Gregor an, als ein Ruck durch seinen Körper fuhr und er schrie: „Aaaaaaaaaaaaaaaaaah.“ Die automatische Seilwinde hatte ihn unsanft nach oben gezogen.
Während er aufs Essen wartete, trank er und starrte in die Luft. Er lauschte den Gesprächen möglichst unauffällig und betrachtete das Restaurant. Dabei dachte er, dass die anderen Menschen ihn für seltsam halten müssten. Allein, kein Smartphone und Blick in den Raum. Er war lange nicht mehr allein und erst recht nicht ohne Telefon in einem Restaurant gewesen. Er fühlte sich verloren.
Er hielt mir die Hand hin und ich erwiderte. Ein Händeschüttler also. Er schaute dabei leicht an mir vorbei, ehe er ging. Ich blieb bis zum Anlegen an Deck und überlegte, woher ich ihn kennen könnte. Jugendzentrum? Berufsschule? Fußballverein?
„Guten Morgen, das ist der erste Tag des Jahres 2024. Wir können so viel daraus machen, lasst uns beginnen.“
„Es regnet“, erwiderte einer.
„Ja, genau. Genau das meine ich.“
