Kurzgeschichten, Fabeln uvm.

Island ist teuer. Alles wird teuer, aber Island ist teurer. Das war uns schon vorher bewusst, wir haben lange auf den Urlaub gespart. Aber wenn man durch den Supermarkt läuft und für einen einfachen Käse in 200 Gramm Packung umgerechnet in etwa 8 Euro zahlen soll, zuckt man schon anfangs zusammen.

Ein paar Stunden später. Wir hatten mittlerweile einen weiteren Wasserfall gesehen (es gibt viele Wasserfälle in Island), einen Ort entdeckt, wo man theoretisch Robben sehen kann und eingekauft, als an einer T-Kreuzung zwölf Wohnmobile an uns vorbeifuhren. Da waren sie wieder.

Edda fuhr ihre Tour jeden Abend. Aus ihrer Siedlung fuhr sie die Borgargerði entlang zum schwarzen Strand von Sauðárkrókur. Sie schob ihr Rad über den Sand und inspizierte den Strand.

Freunde würden vielleicht sagen, nimm „Whiskey, Mystics and Men“, weil ich das immer so „schön“ gesungen habe. Ich möchte aber nur kurz erwähnen, dass ich mal auf einer Party bei „Break on through“ von den Doors auf einen Stuhl stieg, darauf hochsprang und durch ihn durchbrach. Nicht geplant und dennoch Geschichte.

Ich habe einen Balkon. Luxus. Und in meinem Isolationszimmer mit Fernseher, Büchern und Schallplatten kann ich acht Meter in die eine und acht Meter in die andere Richtung gehen. Luxus.