Kurzgeschichten, Fabeln uvm.

Anfang Oktober wurde das Festival der Demokratie in Münster veranstaltet. Zwei Wochenenden und die Tage dazwischen. Zeit für Theater, Konzerte, Diskussionsrunden, Ausstellungen, Installationen und Essen von Elbēn.

Im Urlaub ist es am schlimmsten. Die Zeit, in der man eigentlich meint, ausschlafen zu können. Schlafe in der Regel mit offenem Fenster. Frische Luft soll ja wichtig sein. Doch die Luftzufuhr hat so ihre Tücken.

Zwei Männer saßen eines Tages in einem Café. Sie waren die Einzigen mit Ausnahme der Bediensteten. Sie saßen mit etwas Abstand voneinander, aßen Torte – der eine Schwarzwälder Kirschtorte, der andere Käsesahnetorte – und tranken dazu Kaffee. Schwarz. Sie tranken ihren Kaffee immer schwarz. Sie mochten das so am liebsten.

„Weißt du noch, als ich dich fragte, ob du noch weißt, wie wir letzte Woche zusammen spazieren gingen? Und du dann sagtest, ja, das war schön. Und heute, was sagst du heute?“

Ich gehe joggen. Mache ich manchmal. Ist dann nicht cool, aber ich weiß, dass ich etwas geschafft habe. Zu wissen, dass man etwas geschafft hat, ist wichtig.

Ich laufe immer wieder auf und ab. Überlege, ob ich einfach mein Rad nehmen und nach Hause fahren soll. Haben sie mich halt verarscht. Dachte, ich finde neue Freunde. Was soll ich zuhause erzählen?