Photo-Shooting, kultextur-Austritt, Veröffentlichungsrythmus, Lesung in der Halle.8, Neue Projekte & Anthologie: Fassaden, Risse

Photo Marion Lenzen: macondo TeamRechts: Die besten Kollegen der Welt und treue Lesungsbegleiter (wenn ich sie denn mal einlade) Im Zuge eines umfangreichen Photoshootings auf der Arbeit hat Marion Lenzen einige tolle Aufnahmen gemacht, auf die ich in Zukunft zurückgreifen werde, um mittels Profilbildern eine erste Ahnung meiner Schönheit zu vermitteln – oder jeden weiteren Klick zu verhindern.

Wie einige schon mitbekommen haben, bin ich im Zuge einiger Prioritätswechsel zum Oktober hin aus der Autorengruppe kultextur ausgetreten. Mir fehlt einfach die Zeit. Der Fundus an Texten, der in meiner Zeit bei kultextur entstand, ist jedoch unersetzlich und Basis vieler weiterer Projekte. Die vielen tollen Lektorate und Kontakte hatten und haben ebenfalls einen unschätzbaren Wert. Ich wünsche der kultextur an dieser Stelle alles Gute und hoffe, dass man gemeinsam auch in Zukunft noch einige tolle Projekte auf die Beine stellt.

Um auch den Zeitaufwand für den Kulturkater etwas zu entschärfen, ist der Veröffentlichungsrythmus aufgeweicht worden. Allein die Comics sollen weiterhin Montags und Donnerstags im festen Takt online gehen, der Samstag darf ab sofort notfalls auch einmal leer bleiben. Das wird erst einmal nicht viel ändern, dazu steckt noch zu viel in der Pipeline und der Herr Evers hat, sobald sein Urlaub vorbei ist, viele neue Rezepte angekündigt, auf die ihr euch freuen könnt. Doch wenn es einmal knapp wird, gibt mit solch ein Pausensamstag die nötige Luft, um die Qualität zu halten.

Sehr positiv war die Resonanz auf meinen Lesebeitrag zur Openstage der Halle.8 am 29.09, an der ich zusammen mit Lisa Herden teilgenommen habe. Neben meiner ersten, echten Kurzgeschichte (Nicht russisch genug) und der letzten, die für die kultextur schrieb (Verdunklungsgefahr), habe ich auch einen literarischen Essay ausprobiert, der tatsächlich funktioniert hat. Und weil das Lesen so viel Spaß macht und die Performance immer noch ein bisschen mehr aus den Texten raus kitzelt …

… habe ich mein altes Studiomikro rausgekramt, einen Mikroständer und Popschutz bestellt (wer denkt sich diese Namen aus?), den Kulturkater-Youtubechannel eingerichtet und starte ab kommende Woche meine Karriere als Rapper. Oder ich lese einfach ein paar Kurzgeschichten ein und schau, ob euch das gefällt. Sofern meine Stimme mitmacht jedenfalls, denn seit einer Woche kitzelt eine angehende Erkältung meinen Rachen und ich kann leider nicht behaupten, vernünftig dagegen vorgegangen zu sein.

Etwas sehr erfreuliches zum Schluss: Mein Beitrag zur Anthologie „Fassaden, Risse“ wurde angenommen. Das Buch erscheint im Dezember diesen Jahres und wird unter anderem mit einer Lesung im Rahmen des „Neue Wände“ Festivals vorgestellt wird, bei der ich meinen Beitrag zumindest in Teilen lesen werde.

Ihr merkt, es tut sich was. Und wo sich etwas bewegt, ist immer auch Platz für Vorschläge, Kritik und Ideen – tobt euch ruhig in den Comments aus!

Bis dahin einen lieben Gruß

Malte

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