Malte Evers

Kürbispüree

Malte Evers Rezept: KürbispüreeKürbis kennen die meisten als Suppengrundlage, doch lässt sich damit noch viel, viel mehr zubereiten. In der nächsten Woche gibt es ein Rezept für Kürbisrisotto, für welches wir heute erst einmal eine Basis vorbereiten müssen. Ein Kürbispüree bietet sich aber nicht nur als Basis für Risotto und Suppe an, sondern kann auch einfach so in einer Süßspeise weiterverarbeitet oder als Gemüsebeilage verwendet werden. Wer letztendlich doch eine Suppe daraus machen will, fügt einfach nur etwas Sahne oder Milch hinzu und würzt nach Belieben.
Der Trick beim Kürbispüree ist, dass wir eine möglichst schöne Farbe und einen intensiven Kürbisgeschmack haben wollen. Und das geht so:

Benötigte Materialien:

  • Hokkaido-Kürbis (geht auch mit Butternuss)
  • Wasser oder eine leichte Gemüsebrühe

Wir waschen den Kürbis zunächst mit Schale unter heißem Wasser ab. Anschließend schauen wir uns die Schale an und suchen Stellen, an denen Verhornungen oder ähnliche Unreinheiten sind. Diese schneiden wir, genauso wie den Deckel und den Boden des Kürbisses, ab. Den Rest der Schale lassen wir aber dran, denn man kann sie mitessen und sie hilft uns bei der Farbe des Gerichts.

Jetzt wird der Kürbis halbiert. Mit einem Löffel kratzen wir die Innereien heraus. Die frischen Kerne kann man übrigens selbst rösten, dazu muss man diese aber erst 24 Stunden in Salzwasser einlegen, damit sich die Fleischreste lösen. Wenn wir alles rausgekratzt haben, wird das restliche Fruchtfleisch in gleichmäßige Würfel geschnitten und in einen Topf gegeben. Anschließend bedecken wir die Kürbiswürfel nur ganz leicht mit Wasser oder einer hellen Brühe. Das ist völlig ausreichend, um anschließend ein Püree von guter Konsistenz zu bekommen. Wenn es etwas zu flüssig sein sollte, ist das aber auch kein Problem, dann kann man es einfach später etwas weiter einkochen lassen. Wir erhitzen nun jedenfalls das Wasser mit dem Kürbis und kochen ihn weich. Zwischendurch einfach mal probieren, ob er schon weich ist, denn dann lässt er sich mit einem Löffel einfach zerdrücken. Im Anschluss pürieren wir alles und stellen es entweder kalt oder verarbeiten es weiter.

Das war’s schon. Mit dieser Basis können wir dann unglaublich viel machen und brauchen es im Grunde nur noch je nach Vorstellung würzen.  Wie erwähnt, gibt es nächste Woche ein Beispielrezept für Kürbisrisotto!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Malte KlingenhägerMaltes absolut objektive Meinung: Grundlagen zu schaffen und diese dann zur späteren Verwendung einzufrieren finde ich normalerweise umständlich, abgesehen von meinem kleinen Eisfach, dass logistische Grenzen setzt. Aber: Diese Basis hier ist so schnell hergerichtet, dass man den Arbeitsschritt problemlos in jeden Kochprozess einbauen kann.

Emil ErpelDer Erpel meint: Ein Gericht mit Cliffhanger! Was werden Sie daraus machen? Wirklich bis zur nächsten Woche warten, oder den Püree schon vorher schnabulieren? Die Spannung ist ja kaum auszuhalten! Oh, doch. Geht.

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