Malte Evers

Gebackener Blumenkohl mit Currydip

Gebackener Blumenkohl mit CurrydipFür Freunde oder auch für mich selbst, mache ich immer wieder gerne sogenannte Cruditées. Dabei handelt es sich um Gemüse, welches in Snackgröße geschnitten und mit leckeren Saucen zum Dippen serviert wird. Wer beim Einkaufen über einen appetitlichen Blumenkohl stolpert, hat ein hierfür geeignetes Gemüse bereits gefunden. Dazu machen wir einen Currydip, der einfach in der Herstellung ist und trotzdem ganz hervorragend schmeckt.

Zutaten & besonderes Material:

  • Blumenkohl
  • Currypulver
  • Öl
  • Schmand
  • Butter
  • Milch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst heizen wir den Ofen auf etwa 170°C vor. Währenddessen machen wir uns an den Blumenkohl: Wir entfernen zuerst die Blätter, bis der Strunk freiliegt. Dann nehmen wir ein kleines Messer und schneiden die Blumenkohlrosen grob vom Strunk ab. Wenn wir das getan haben, waschen wir die Blumenkohlrosen gründlich ab. Anschließend teilen wir die großen Blumenkohlrosen noch in kleinere Stücke, die bequem in den Mund passen. Von allen Blumenkohlrosen entfernen wir jeweils den Wurzelansatz so weit, dass sie nicht in Einzelteile zerfallen. Das müssen wir machen, weil dies der Teil ist, der selbst nach langem Backen noch sehr hart bleibt.
Nun nehmen wir ein Backblech mit Backpapier und streichen es mit Öl aus. Entweder nehmen wir dazu einen Pinsel, die Hand oder einfach die Rückseite eines Löffels. Die Blumenkohlröschen werden nun auf das Blech gegeben und so verteilt, dass sie nicht übereinander liegen. Dann hinein in den Ofen und backen, bis der Blumenkohl eine leichte Färbung hat. Das dauert etwa 15-20 Minuten. Zwischendurch den Blumenkohl ruhig ein wenig wenden.

Gebackener Blumenkohl mit Currydip_SelbstversuchNun kümmern wir uns um den Currydip: Wir geben einen großzügigen Schluck Milch in einen Topf und erhitzen diese. Sobald sie heiß ist, rühren wir das Currypulver hinein, bis wir eine knallgelbe Farbe haben. Nun geben wir noch ein kleines Stück Butter dazu. Die Butter ist notwendig, damit sich das Currypulver am Gaumen später nicht so trocken anfühlt. Die Curry-Milch lassen wir nun ein wenig kochen. Derweil füllen wir den Schmand in eine Schüssel und rühren ihn glatt. Anschließend geben wir die heiße Currymilch bei langsamen Strahl und konstantem Rühren zu dem kalten Schmand hinzu. Nun schmecken wir noch mit etwas Salz und Pfeffer ab und – sofern vorhanden – geben noch einen Spritzer Limette oder Zitrone hinzu.

Zurück zum Blumenkohl: Wir holen uns ein Stück heraus und machen einen Bisstest, um herauszufinden, wie fest er noch ist. Wenn er nur noch leicht bissfest ist, kommt er aus dem Ofen heraus und wird ebenfalls mit Salz und Pfeffer gewürzt. Nun nur noch eine Schüssel für den Blumenkohl und den Dip bereitstellen und alles ist fertig angerichtet. Wer den Blumenkohl kalt essen möchte, lässt ihn einfach auf dem Blech auskühlen.

Guten Appetit!

Geheimtipp: Wegwerfen müssen wir den Strunk und alle anderen Abschnitte übrigens nicht. Für eine leckere Blumenkohlsuppe reicht die Menge völlig aus!

Malte KlingenhägerMaltes absolut objektive Meinung: Blumenkohl im Backofen zu machen, war für mich völlig neu. Tatsächlich lässt sich die Bissfestigkeit im Ofen feiner bewahren, als im Topf, da der Blumenkohl viel langsamer gart. Für den Currydip habe ich ein sehr fruchtiges Curry mit leichter Zimt-Schärfe benutzt. Ich bin gespannt darauf, ähnliche Dips mit anderen Currymischungen auszuprobieren.

Emil ErpelDer Erpel meint: Als stiller (tatsächlich ist er niemals still, Anm. d. Malte) Beobachter, Verzeihung: Oberobservator, erlaube ich mir folgenden Tipp zu geben: Wenn man mit dem Salzen des Ofenblumenkohls wartet, bis der Dip abgeschmeckt ist, kann man sich das weitere Würzen sparen, wenn der Dip an der Kippe zu „versalzen“ steht. Selbstverständlich passiert so etwas nur Amateuren in der Küche und steht in keinem Zusammenhang mit irgendetwas, dass ich selbst beobachtet hätte.

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