Malte Evers

Feldsalat mit Haselnussdresing und gebratenen Äpfeln

Malte Evers Rezept: Feldsalat mit Haselnussdressing und gebratenen ÄpfelnEs ist – eigentlich schon seit länger – Feldsalat-Saison! Zeit, dass wir endlich mal was damit machen. Da ich hier noch einige Haselnüsse vorrätig habe und beim Verzehr feststellte, dass ich scheinbar allergisch gegen rohe Haselnüsse bin, machen wir aus den übrigen Haselnüssen ein passendes Salat-Dressing – geröstet, versteht sich. Mit lokalem Obst sieht es jahreszeitlich eher schlecht aus, außer Äpfeln und vereinzelten Birnen aus dem Lager gibt es nicht mehr viel Heimisches momentan. Macht aber nichts: Feldsalat, Haselnüsse und Äpfel passen wunderbar zusammen! Nur rohe Äpfel wären natürlich öde, weswegen wir sie grillen. Raus kommt dann ein frischer, fix zubereiteter Salat!

Benötigte Materialien:

  • Feldsalat
  • Öl (ideal wäre Haselnussöl, Olivenöl tut geht aber auch)
  • Heller Essig
  • Sojasoße
  • Haselnüsse
  • Rote Äpfel (Royal Gala passt ganz gut, alternativ Boskop)

Zubereitung:

Zuerst waschen wir den Feldsalat, schleudern ihn trocken und stellen ihn anschließend erst einmal zur Seite. Für das Haselnussdressing vermischen wir Essig und Öl im Verhältnis 1:2 oder 1:3, je nachdem, wie sauer man es mag. Da Haselnussöl sehr teuer ist, sollte man das Dressing mit neutralem Öl vorbereiten und dann erst das Haselnussöl hinzugeben, bis der gewünschte Geschmack getroffen ist. Gewürzt wird dieses Mal nicht mit Salz sondern mit Sojasoße – das gibt ein eigenes Aroma und passt sehr gut zusammen. Falls das Dressing zu sauer wird, kann man mit etwas Zucker entgegenwirken. Nun erhitzen wir eine Pfanne ohne Öl, hacken die Haselnüsse grob und rösten sie in der Pfanne goldgelb. Währenddessen können wir den Apfel schon mal in große Spalten schneiden und ganz leicht salzen. Sobald die Haselnüsse geröstet sind, geben wir sie noch heiß ins Dressing. Die Pfanne wird, sofern noch ein paar Schalenreste drin hängen, mit einem groben Tuch durchgewischt und dann direkt wieder aufgestellt. Alsdann kommen die Apfelspalten ohne Fett in die Pfanne. Da ein Apfel recht zuckerhaltig ist, karamellisiert der Apfel von alleine. Öl wäre da unnötig. Währenddessen richten wir den Salat auf einem Teller an. Das Dressing wird durchgemischt, dann kommen die gegrillten Apfelspalten rund um den Salat. Zum Schluss wird das Dressing über dem Salat verteilt. Das war’s!

Guten Appetit!

Abwandlungen: Wer keine Haselnüsse mag, kann dies auch mit jeder anderen Sorte Nuss machen!

Malte KlingenhägerMaltes absolut objektive Meinung: Meine Gebete wurden erhört! Endlich ein Rezept mit Nussöl, bei dem ich meine Vorräte nutzen kann. Hochqualitativ sagten sie – viel zu geschmacksintensiv als das ich es wahllos verwenden könnte, sage ich. Die Sojasoße ist ein netter Touch, den ich so nie verwendet hätte.

Emil ErpelDer Erpel meint: Perfektes Entenessen, auch wenn Malte sich dagegen sträubt, es mit Schnecken statt Äpfeln zu servieren. Aber man kann nicht alles haben, sich bloß vieles wünschen.

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