Malte Evers

Spaghetti mit Spargel, Fond und Nordseekrabben

Der Spargel nähert sich langsam bezahlbaren Preisregionen, also können wir mit ein paar entsprechenden Rezepten starten. Von den großen Garnelen des vorangegangenen Rezeptes gehen wir nun zu kleinen Krabben über. Die gibt es übrigens bei Aldi & Co. zu kaufen und sind auch nicht sonderlich teuer.
Der Geschmacks-Trick bei dem Gericht liegt darin, dass wir den Fond der gekochten Spargelspitzen nutzen, um die Pasta wieder zu erwärmen, die dadurch etwas den Geschmack des Spargels annimmt. Macht man das Gericht für mehr Leute, sollte man die Spaghetti auch gleich im Spargelwasser kochen.

Benötigte Materialien:

  • Nordseekrabben
  • Spargelspitzen
  • Spaghetti, vorgekocht
  • Parmesan
  • Weißwein
  • Butter
  • Sahne
  • Öl
  • Zucker, Salz, Pfeffer
  • Zitrone

Zubereitung:

Malte Evers Rezept: Spaghetti mit Spargel, Fond und NordseekrabbenFür den Spargelfond schälen wir zuerst einmal die Spitzen und schneiden das holzige Ende ab, allerdings werfen wir die Schalen nicht weg. Diese kommen in einen Topf mit kaltem Wasser. Ins Wasser kommt außerdem Salz, Zucker, etwas Butter und eine Scheibe Zitrone mit Schale (!). Anschließend erhitzen wir das Wasser. Wenn es kocht, geben wir die Spargelspitzen hinein und kochen diese etwa 5 Minuten oder so lange, bis sie weich sind, aber noch leichten Biss haben. Anschließend gießen wir alles ab, heben uns aber etwas von dem Fond auf. Die Spargelspitzen stellen wir kurz zur Seite. Im Topf erhitzen wir etwas Öl und braten darin die Nordseekrabben kurz an. Anschließend löschen wir mit etwas Fond und zusätzlichem Weißwein ab. Dann kommen die Spaghetti mit in den Topf, gefolgt von einem Schluck Sahne. Wenn die Nudeln heiß sind, geben wir die Spargelspitzen erneut dazu, schmecken mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker ab und füllen die Spaghetti auf den Teller. Ganz zum Schluss kommen ein paar Scheiben Parmesan darauf, die wir mit dem Spargelschäler abschaben. Falls noch etwas Fond im Topf vorhanden ist, sollte man diesen noch über die Spaghetti träufeln.

Wer etwas Grünes hinzufügen möchte, dem sei Kerbel empfohlen. Optisch eine Klasse höher wird das Gericht, wenn man zu schwarzen Sepianudeln greift. Wer mag, kann auch etwas Knoblauch und Zwiebeln beimischen.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Maltes absolut objektive Meinung: Nach dem Renovieren einige Teller Nudeln – im Moment genau das Richtige für mich. Damit es nicht immer bei Pesto oder Bolognese bleibt, greife ich gerne auf neue Rezepte zurück. Das Herr Evers im Moment sehr Garnelig/Krabbig unterwegs ist, stört mich dabei überhaupt nicht. Mein Repertoire kann in diese Richtung noch einige Anregungen gebrauchen.

Der Erpel meint: Spargel und Fisch, zwei Volltreffer auf meine Geschmacksnerven. Außerdem kann man Spaghetti nur mit einem Schnabel richtig schlürfen, ein dämliches Duckface alleine reicht da nicht.

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