Malte Evers

Marinierte Rote Bete mit Ziegenkäse auf Brotchip

Malte Evers Rezept: Marinierte Rote Bete mit Ziegenkäse auf BrotchipsRote Bete kennen die meisten Leute leider nur aus dem Glas. Umso besser, dass es inzwischen frische, nicht eingelegte rote Bete in nahezu jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Meist gibt es zwei Varianten: Roh und so, wie sie aus der Erde kommt oder bereits vorgekocht und meist in Viererpacks eingeschweißt. Für welche Variante man sich entscheidet, ist vor allem eine Frage der Zeit: Das Kochen von Rote Bete dauert relativ lange, während die vorgekochte Variante direkt verzehrfertig ist.
Im heutigen Rezept marinieren wir die Rote Bete und servieren sie zu einem Stück Ziegenkäse. Damit man dies auch ansehnlich präsentieren kann, ohne viele kleine Teller zu haben, machen wir das Ganze als Fingerfood-Variante auf Brotchips.

Benötigte Materialien:

  • Rote Bete
  • Ziegenkäse (egal ob nur Frischkäse oder „richtiger“ Ziegenkäse)
  • Balsamico
  • Olivenöl
  • Glatte Petersilie
  • Baguette
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss (oder Zimt)

Zubereitung:

Zuerst machen wir uns an die Brotchips. Dazu heizen wir den Ofen auf 180°C vor. Falls euer Ofen eine Grillfunktion hat, brauchen wir ihn nicht vorheizen, sondern nutzen diese. Währenddessen schneiden wir das Brot in Scheiben. Da wir eine möglichst große Oberfläche haben wollen, legen wir das Messer nicht gerade, sondern leicht schräg an. Nun schneiden wir möglichst dünne Scheiben vom Brot herunter. Diese legen wir auf ein Backblech und träufeln anschließend etwas Olivenöl darüber. Nun geben wir die Brotscheiben in den Ofen – wer den Grill benutzt bleibt am besten in der Nähe und dreht sie um, sobald sie auf einer Seite kross und braun werden. Wer den Ofen vorgeheizt hat, prüft nach 5 Minuten ob die Brotscheiben schon kross sind, ansonsten werden sie weitergebacken.
Sobald sie kross sind, nehmen wir uns eine Knoblauchzehe, halbieren diese in der Mitte, schälen sie ab und reiben die Oberseite des Brotes damit ein – im Idealfall wenn das Brot noch warm ist.
Weiter geht es dann mit dem Rote Bete-Salat: Die Rote Bete wird geschält, sofern man sie selbst gekocht hat, und anschließend in feine Würfel geschnitten. Nun geben wir etwas Balsamico, Öl, Salz, Pfeffer und einen Hauch Muskatnuss dazu, vermischen dies und probieren. Zu beachten ist, dass Rote Bete generell eher etwas mehr Säure verträgt, aber nachwürzen geht ja immer. Nun schneiden wir nur noch die Petersilie klein und geben sie kurz vor dem Servieren dazu.
Anschließend erhitzen wir uns im Wasserkocher etwas Wasser und geben dies in ein hochwandiges Gefäß, in das wir das Messer stellen. Den Ziegenkäse holen wir aus der Packung und schneiden nun Scheibe für Scheibe mit dem vorher kurz abgetrocknetem Messer ab. Wenn man dies nicht macht, sieht das Ergebnis übrigens so aus wie auf dem Bild – tut dem Geschmack keinen Abbruch, sieht aber auch nicht so schön aus.
Anschließend legen wir je eine Ziegenkäsescheibe auf ein Stück Brot, vermischen den Rote Bete-Salat mit der Petersilie und verteilen diesen auf dem Brot. Das war’s!
Abwandlungen: Wer einen noch feineren Geschmack haben möchte, greift zu Himbeeressig und Hasel- oder Walnussöl. Auch ein paar geröstete, gehackte Nüsse sind eine schöne Ergänzung.

Malte KlingenhägerMaltes absolut objektive Meinung: Grandioses Fingerfood für Party & Besuch, passt auch als Vorspeise. Dank des Brotes mit Biss und herzhaftem Geschmack, trotz Käse und der frische der roten Beete. Ich habe sie allerdings nicht selbst gekocht, da ich die Speise nur nebenbei zubereitet habe. Dafür habe ich Walnussöl benutzt, bei dem ich vorher nie wusste, wozu ich es verwenden kann.

Emil ErpelDer Erpel meint: Walnussöl UND gehackte Nüsse wären der Weg gewesen, mich noch mehr zu begeistern, aber anscheinend ist das kein erstrebenswertes Ziel und so begnüge ich mich damit, es bloß ausnehmend schmackhaft zu finden.

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