Maria Weidenfeller

Schilda Trilogie Teil I

Heimat … deine Finanzbehörde!

Tach zusammen …

… da denkste, tust dir einen Gefallen, und nimmst den „Dienst“ der „vorausgefüllten Steuerunterlagen“ bei den deutschen Finanzbehörden dankenderweise an.

Nichtsahnend nimmt Frau das Vorhaben in Angriff – Mann hat mit Steuererklärung eh nix am Hut.

Hürde 1:

„Ihr Signaturschlüssel ist nicht gültig!“

Hm Moment … letztes Jahr ging der doch noch?

Nach dem Durchgraben diverser Internetseiten kommt Frau hinter das Schlüssel-Geheimnis: Selbiger wurde erstellt auf der Grundlage der für Ehepaare gemeinsamen Steuernummer. Nur, mittlerweile, hat jeder eine eigene ID-Nummer – ist nix mit Schlüssel, dem alten. Ein neuer muß her – auf Grundlage besagter ID-Nummer.

Hürde 2:

Also – frohgemut auf den Weg zum Online-ElSTER-Portal, nix wie Schlüssel geordert – jahhaaa, aber doch nicht so einfach mal eben!

Nein, die Email-Adresse muß verifiziert werden, und dann wartet man auf Post vom Finanzamt – Schlüssel, jipiieh, du bist in Reichweite!

Hürde 3:

1 Woche warten – es kommt die Post mit Brief, darin ein Aktivierungs-Code, selbigen man einzugeben hat, nachdem man den Link in der zweiten Email, gehörend zur ersten Email, zur Bestätigung der Email-Adresse, bekommen hat.

Jipiieeh, jetzt kann ich aufschließen!

Nein, erst ins Online-Elster-Portal, dort einloggen, und den Wunsch auf Abruf der vorausgefüllten Steuer-Formulare eingeben. Jetzt aber! Es tut sich was!

Hürde 4:

Wie bitte??? „Zum Abruf Ihrer Unterlagen benötigen Sie den Abruf-Code, den Ihnen Ihr Finanzamt per Post zustellen wird. Dies kann einige Tage dauern …“ Und so harre ich dann der nächsten Briefpost vom Finanzamt … in der Hoffnung, daß ich dann, endlich, die Daten schon in der leidigen Steuererklärung drin habe, die sonst zur Fleißarbeit werden.

Was da vorausgefüllt war, das waren lediglich ein paar persönliche Angaben .

Schilda läßt grüßen …

– Maria Weidenfeller, Mai 2014