Dierk blickt auf die Welt. Aus verschiedenen Perspektiven. Mal kurz, mal etwas länger, mal in zusammenhängenden kurzen Reihen oder ganz für sich. Perspektbriefwechsel.

Thomas: Na, hast du das nicht mitbekommen? Schau mal meine Füße an.
Ansgar: Warum soll ich denn deine Füße anschauen, ich bin doch kein Fußfetischist, außerdem hast du doch Schuhe und Socken an, da kann ich deine Füße ja gar nicht sehen.

Thomas und Ansgar sitzen in dieser Nacht auf der Bank vor Ansgars Hütte und zählen Sterne.
Ansgar: „37, also mit dem hinten links.“

Der Zahn stochert in meinen Gedanken, die Wurzel des Übels war in der Schule die Mathematik. Stochastik, nur stocher nicht zu hastig, da geht schnell mal was kaputt. Vor meinem Fenster läuft eine Katze vorbei, sie grüßt kurz und sagt, sie müsse weiter. Ich bin irritiert, hier im vierten Stock passiert das nicht so oft.

Abends war das ganze Dorf vor Ort. Nach der Begrüßung ergriff Hans-Dieter, der Dorfälteste, das Wort: „Man kriegt das Dorf aus der Scheiße, aber nicht die Scheiße aus dem Dorf, was seid ihr eigentlich vor Ortsvorsteher, macht mal was.“